Eine Gruppe von etwa 20 Erwachsenen, darunter Heimatpfleger aus dem Landkreis Altötting, steht im Freien vor einem großen, rostfarbenen Industriegebäude, umgeben von Bäumen und Sonnenlicht an einem klaren Tag.

Führung durch die ZAS-Betriebsanlagen

Artikel im Alt-/Neuöttinger Anzeiger vom 28.10.2023

Herbsttreffen führt ehrenamtliche Heimatpfleger nach Burgkirchen und Emmerting

Burgkirchen. Das Herbsttreffen der Ehrenamtlichen der Ortsheimat- und Archivpflege, der Museums- und Heimatvereinsleiter hat heuer auf dem Gebiet zweier Gemeinden stattgefunden: Burgkirchen und Emmerting. Zur Besichtigung standen die Betriebsanlagen des Zweckverbandes zur Abfallverwertung Südostbayern (ZAS) in Bruck, Gemeinde Burgkirchen. Die Ehrenamtlichen, die privat in verschiedenen Berufen tätig sind oder waren, hatten viele Fragen zu den verschiedenen Bereichen der Abfallverwertung und Energiegewinnung auf Lager.

Anschließend setzte sich die Tagung in der Sportgaststätte in Emmerting fort, zu der auch Vertreter des Innviertler Kulturkreises erschienen, um auch das „Drent und Herent“ zu pflegen. Emmertings Bürgermeister Stefan Kammergruber freute sich über den Besuch der Heimatpfleger und gab einen Überblick über die Gemeinde, die mit ihrer Infrastruktur ein gern gewählter Wohnort für die Beschäftigten der umliegenden Industriebetriebe sei.

Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich dankte den Teilnehmern für ihren ganzjährigen Einsatz und gab zu bedenken, wie viele Führungen, Ausstellungen und Forschungen nicht erbracht würden, wenn sie in barer Münze bezahlt werden müssten: wesentlich weniger als das, was die Ehrenamtlichen für die Allgemeinheit erbringen.

Emmertings Ortsheimatpfleger Fritz Schuder zeigte einen Kurzfilm über die Kamerabefahrung eines historischen Brunnens, der gänzlich unbekannt gewesen und in jüngerer Zeit im Gemeindegebiet aufgefunden worden war.

Der Brunnen, der nach Ansicht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege im Spätmittelalter errichtet wurde, ist in hoher Qualität erbaut und reicht 21 Meter in die Tiefe. Als Bauherr kommt wohl das herzogliche Kastenamt in Burghausen infrage, denn der Tuffstein, der neben Bummerl hauptsächlich verbaut wurde, war kostbares Baumaterial, das sich ein einfacher Bauer wohl nicht hätte leisten können.

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