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Dingolfinger Müll kommt per Lkw

Artikel im Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 28.09.2017

Die 23 Kilometer lange Industriebahnstrecke von Neumarkt-St. Veit und Marklhofen steht vor dem Aus. Zwar hat sie nur zwei Benutzer, doch für den Landkreis Altötting und speziell Burgkirchen hat diese Streckenstilllegung durchaus Bedeutung. Schließlich wurde seit über 20 Jahren der Restmüll aus dem Landkreis Dingolfing-Landau auf diesem Gleis transportiert.

Wie Robert Moser, kaufmännischer Werkleiter im Müllheizkraftwerk Burgkirchen auf Nachfrage erklärt, sei am Mittwochvormittag die Nachricht eingegangen, dass "aus technischen Gründen die Strecke 5700 Neumarkt-St. Veit – Frontenhausen – Marklkofen mit Wirkung zum 9. Oktober 2017, 0 Uhr" gesperrt wird. Absender ist die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) in Bonn.

Gut 20000 Tonnen Restmüll kommen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau nach Burgkirchen. Diese Mengen müssen jetzt auf die Straße umgeleitet werden. Laut Robert Moser bedeute dies fünf bis sechs Container täglich. Spediteure für den Transport seien bereits gefunden. Sie seien angewiesen, Orte auf der Strecke so gut wie möglich zu umfahren. Im Landkreis Altötting etwa fahren sie auf der Staatsstraße 2108 Richtung Burghausen, dann bei Hohenwart hinab zur Alz, am Kreisverkehr vor Burgkirchen Richtung Bruck.

Die praktische Abwicklung ist zwar geregelt, eine Dauereinrichtung aber soll der Straßentransport nicht werden. Kommunalpolitiker wie die Bürgermeister von Marklkofen und Burgkirchen sowie Landrat Erwin Schneider, der auch ZAS-Vorsitzender ist, sind bereits tätig geworden, darüber hinaus die Landtagsabgeordneten Erwin Huber (CSU) aus Dingolfing und Günther Knoblauch (SPD) aus Mühldorf.

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